Homöo-Lorbeer  

Schleißheimerstrasse 205 a, München

 
  

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Bemerkungen zur Esoterik

Wortbedeutung:

Der Name Esoterik kommt aus dem Griechischen "esoterikos", dem Inneren zugehörig. Das Gegenteil wäre exoterikos, also dem Äußeren zugehörig. Er wurde schon seit etwa Christi' Geburt von Galen, Aristoteles u. a. benutzt.

Dass der Begriff auf dieser Webseite auftaucht soll nicht heißen, dass Homöopathie ein Arm der Esoterik ist. Von vielen einfachen Geistern wird aber Homöopathie (und oft alles, was sie nicht verstehen) als esoterisch bezeichnet, genau so wie viele Sachen völlig sachfremd homöopathisch genannt werden. Um den Unwissenden ein wenig die Esoterik näher zu bringen, soll hier eine Andeutung einer Erklärung erfolgen.

Wer eine gute Einführung lesen will, besorge sich eines der Bücher von Thorwald Dethlefsen "Krankheit als Weg" oder "Schicksal als Chance", in denen er am Beispiel des esotherischen Grundsatzes "Wie Innen so Außen, wie Oben so Unten" Ursachen von Krankheit und den Weg daraus darlegt, ein Weg nach innen.

Ich möchte kurz Gemeinsamkeiten der Homöopathie und der Esoterik diskutieren:

Beide sind für Außenstehende schwer verständlich, so wie eigentlich jede Wissenschaft. Ein Nicht-Arzt wird das Prinzip des Menschen nicht verstehen, ein Nicht-Chemiker nicht die Struktur der Moleküle und ein Nicht-Physiker auch wenig Ahnung von Atomaufbau, Thermodynamik und Ähnlichem haben. Trotzdem wird kaum mal einer für etwas, was er nicht versteht, die abwertend gemeinten Ausdrücke "das ist physikalisch" oder "das ist chemisch" benutzen, aber "homöopathisch" oder "esoterisch" kann man des Öfteren hören (was es nicht intelligenter klingen läßt).

Grundgedanke der Esoterik ist z. B. das Prinzip "Innen wie Außen, Oben wie Unten".

Früher dachte man, die Erde sei der Mittelpunkt der Welt, um den sich alles drehe. Dann erkannte man, dass sie nur ein kleines Stäubchen im großen All ist, in einem Universum, von dem man bisher weder die Ursache noch die Grenzen kennt. Ähnlich ist es mit dem Blick nach innen. Man sah ein Metall und war schon stolz, zu erkennen, dass es aus Atomen besteht. Dann kam das Bohr'sche Modell, es folgten andere, man erkannte Protonen, Elektronen und Neutronen, erst etliches später dann noch viele andere Teilchen im Inneren. Die Tatsache, dass viele positiv geladene Teilchen den dichten Kern bilden sollten, obwohl sie sich doch abstoßen, wurde offenbar einfach hingenommen. Man diskutierte Vibrationsbande und anderes. Erst in den letzten Jahren kam mit dem Higgs-Boson eine halbwegs einleuchtende Erklärung dieses Phänomens, aber ein Ende ist dennnoch nicht abzusehen.

Ähnlich ist es mit uns klar erscheinenden Tatsachen wie Elektrizität, Radioaktivität, Raumfahrt und vielen anderen. Vor tausend Jahren hätte bzw. hat man jeden für verrückt erklärt, der solche Ideen geäußert hat. Es ist daher absolut unverständlich, wieso jemand annehmen kann, dass unser heutiges Wissen das Ende der Fahnenstange sei und nicht existieren kann was wir nicht wissen. Das bezieht sich nicht nur auf die Gegner der Homöopathie und der Esoterik.

Wissenschaft ist die unvoreingenommene Beobachtung, genaue Untersuchung und Dokumentation und dann der Versuch der Erklärung bzw. auch des Aufstellens einer Gesetzmäßigkeit. Wissenschaft drückt sich nicht darin aus, dass alles einer Doktrin untergeordnet wird und wir ablehnen, was nicht dazu passt.

„Aus dem Umstand, dass ich ein Phänomen nicht erklären kann, schließe ich nicht, dass es nicht existiert, sondern nur, dass seine Existenz geprüft werden sollte, um dem Fortschritt der Wissenschaft zu dienen.
Prof. Martin Lambeck, Physiker

Ganz aktuell ist beispielhaft die Entdeckung der Masse von Neutrinos, ein Widerspruch zur bisherigen wissenschaftlichen Auffassung.

Aus dem Zusammenhang "Innen wie Außen, Oben wie Unten" läßt sich ersehen, dass es nicht ein Ding allein gibt, wie auch der Volksmund in verschiedenen Ausdrücken darstellt ("jede Medaille hat zwei Seiten" und andere). Jede Erscheinung hat ein Gegenstück, es gibt alles nur paarweise. Wenn es kein Links gäbe, wäre auch kein Rechts sinnvoll, kein Hell ohne Dunkel, kein Laut ohne Leise usw. Man kann sich das immer als Linien mit je einem Endstück vorstellen. Es gibt die beiden Extreme und dazwischen alle möglichen Abstufungen, also z. B. von unvorstellbar laut über mittellaut, leise, bis unhörbar. Wenn also eine Person generell sehr laut ist, eine andere aber alles Laute hasst, so haben sie doch im Prinzip eine gewisse Abhängigkeit von Lautstärke. Ebenso kann man zwei Personen, die eine, die klassische Musik liebt, die andere sei Heavy Metal Fan, als auf einer Achse befindlich darstellen. Manche sehen diese als widersprüchlich, nach esoterischer Auffassung sind sie aber nur zwei Seiten derselben Medaille.

Wenn man die Materia Medica zu den homöopathischen Präparaten durchsieht, wird man öfters finden, dass ein Medikament beispielsweise gleichzeitig bei Vorliebe für fette Speisen als auch bei Abneigung gegen Fett wirken kann. Das sehen manche als völlig unsinnig, ist aber im esoterischen Sinn ganz logisch zu erklären. Man darf das nicht interpretieren wie bei allopathischen Medikamenten, wo z. B. ein Blutdrucksenker eben den Blutdruck vermindern soll. Nimmt das ein Patient mit niedrigem Blutdruck ein, so wird dieser eher noch mehr reduziert. Bei den Homöopathika ist es aber nicht so, dass das Medikament z. B. den Druck reduziert, sondern es regt den Körper zur besseren Regulierung des Blutdruckes an, es wirkt normalisierend. Es ist also nicht unbedingt von Bedeutung, ob der Blutdruck vorher zu hoch oder zu niedrig war. Das ist einer der Gründe, warum auf den homöopathischen Präparaten die sogen. Indikation nicht angegeben wird, also die Befindlichkeitsstörung oder Krankheit, gegen die es wirken soll.

Im Übrigen gibt es auch bei den allopathischen Medikamenten sogenannte paradoxe Reaktionen, z. B. können manche Leute auf Kaffee nicht schlafen, andere besser.

 


 
ein paar Bilder:
 
 
     
       
     

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